Obstbäume für den Acheberg

Der Acheberg ist heute in viele kleine Parzellen ohne grossen wirtschaftlichen Nutzen aufgesplittert. Im Rahmen der Güterregulierung versucht Pro Natura, Grundstücke zu erwerben, um sie in Zusammenarbeit mit den Bauern den Anforderungen des Naturschutzes entsprechend zu bewirtschaften. Damit soll der bedrohte Lebensraum mit den Tieren, Pflanzen, Hecken, Obstgärten und Jurawäldern für kommende Generationen erhalten bleiben. Der Acheberg ist im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung eingetragen, was die Wichtigkeit des Schutzes zusätzlich unterstreicht.

Der Aarauer Bonzenclub finanziert sich aus Mitgliederbeiträgen und Spenden und unterstützt gemeinnützige Projekte und Organisationen. Im Rahmen seines Naturengagements übergab er Pro Natura eine Fläche von 324 m2 für das Acheberg-Projekt. In einer gemeinsamen Aktion pflanzten Baumpatinnen und Baumpaten ihre Bäume, welche sie von Fritz Walti (Pro Specie Rara) zur Unterstützung des Projekts gekauft hatten. Anschliessend belohnten die Mitglieder des Bonzenclubs alle Beteiligten mit Punsch und Grilladen.

Das Projekt war sowohl für ProNatura als auch für den Bonzenclub ein voller Erfolg. Aus diesem Grund möchten beide im Frühling nächsten Jahres das Projekt weiterführen und am Acheberg sowie an weiteren geeigneten Standorten Land kaufen und dieses zusammen mit Baumpatinnen und Baumpaten bepflanzen, umso ein weiteres Stück Natur zu erhalten.

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